KREISLAUFWIRTSCHAFT REDUZIERT INSOLVENZEN

Vermutlich wäre die Insolvenz bei vielen Unternehmern bei genauerem Blick auf die Liquidität und das Eigenkapital nicht unbedingt nötig gewesen. Besonders dann, wenn Sachwertbedarfe an Büromöbeln oder Betriebsmitteln auch seitens des guten Angebotes des Gebrauchtmarktes hätten gedeckt oder auch abgefedert werden können.

Kreislaufwirtschaft reduziert Firmeninsolvenzen

Der Gebrauchtmarkt wirkt auch was die Finanzierungseite angeht wechselseitig. Der Secondhand-Markt bringt wie man am Beispiel des Marktes für Gebrauchtautos sieht neben Ausgaben auch beim Verkauf wieder Einnahmen.

Als Maßstab für den Zeitwert der Autos kennen wir die sog. Schwackeliste. Da es diesen unabhängigen Nachhaltigkeitspass für Büromöbel und Betriebsmittel (noch) nicht gibt, lohnt der Kontakt zum unabhängigen Sachverständigen. In Deutschland gingen 2013 von 100.000 Unternehmen immerhin 2141, d.h. ca. 2% in die Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit. Gleichzeitig werden jedes Jahr mehr als 7,5 Mio. Tonnen Möbel vernichtet.

Aus Sicht der Wirtschaftsauskunftei BÜRGEL 2013, von der diese Zahlen stammen, sind die Ursachen dafür komplex. Doch grundsätzlich „bestimmen betriebswirtschaftliche Faktoren insbesondere das Risiko für kleine, mittlere und junge Unternehmen.“

Secondhand-Markt ist der wirtschaftlichere Beschaffungsweg

In unserem westlichen Wirtschaftskreislauf denken Unternehmer bei der Beschaffung überwiegend an den 1. Markt wenn sie Bedarf an neuen Arbeitskräften, Herstellungsverfahren oder eben auch an Büromöbeln und Betriebsmitteln haben. Die oben genannten Einsichten haben mich jedoch dazu geführt, dass ich als Sachverständige für Büromöbel und Betriebsmittel in meiner 6-teiligen Serie Secondhand – das haben wir gerade noch gebraucht über genau diesen Zusammenhang von Kreislaufwirtschaft und Insolvenzen geschrieben habe.

Der Klassische Beschaffungsweg ist der 1. Markt. Doch es gibt auch einen 2. Markt. Dieser Secondhand-Markt ist eine vielfältige Ergänzung des 1. Marktes. Aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht betrachtet ist 2.Markt sogar der ganzheitlichere und oftmals – aus Sicht der finanziellen und persönlichen Ressourcen-Schonung – sogar der sinnvollere.

Wie ein Wiedereinspeisen in den Gebrauchtmarkt funktionieren kann, zeige ich am Beispiel eines Rückbau-Kunden der Greenoffice Agentur.

Umzüge sind Hauptbeschaffungsquelle für Secondhand-Markt

Unter dem Titel „Secondhand – Das haben wir gerade noch gebraucht“ zeige ich in dem Beitrag Wirtschaftsdaten Secondhand: Bezugsquellen, Koordinatoren, Preise, wo die Waren für den Gebrauchtmarkt herkommen – und das sind, um es hier vorweg zu nehmen, nicht schwerpunktmäßig die oben benannten Insolvenzen, sondern Umzüge. Geben sie mal bei Google „Umzüge und Gebrauchtmöbel“ ein. Sie bekommen als Ergebnis vermutlich mehr als 20.000 Treffer. Grundsätzlich kann man sagen, dass durchschnittlich in Deutschland Unternehmen ein- bis zweimal in Jahr umziehen. Und deshalb sind Umzüge die Hauptbezugs- und Beschaffungsquelle von Gebrauchtmöbeln.

Um jetzt den Vergleich mit dem Markt für Gebrauchtautos nochmal auf zugreifen

Wie beim Autokauf ist der Preisunterschied mit minus 30% enorm beim Jahreswagen im Vergleich zum Neuwagen. Der Qualitätsunterschied ist dagegen nur minimal.

Wenn sie als bewußte/r UnternehmerIn an die Beschaffung ihrer Büro- oder Betriebseinrichtung denken, machen wie es wie beim Autokauf, schauen sie IMMER auch auf den Secondhand-Markt, was es doch für tolle Angebot gibt. Es lohnt sich.

Das wollen Sie auch? Machen Sie doch auch gleich mit. Haben Sie selbst Sachwerte (Betriebsmittel oder Büromöbel) zu vermarkten? Oder kennen Sie jemand, der Sachwerte anzubieten hat? Dann sollten wir miteinander sprechen. Schicken sie einfach eine email oder direkt anrufen unter 0171-2146731.

Wir freuen uns auf Sie!