SELBST GETESTET 1: NACHHALTIG LEBEN

Christine Müller kniend XING-Größe
An eurer / Ihrer Stelle würde es mich vermutlich auch interessieren, ob sie, die Christine Müller, das mit der Nachhaltigkeit in ihrem eigenen Leben und Arbeiten auch selbst so lebt, wie sie es nun schon seit Jahren überall erzählt.

Meine Antwort dazu: „Ja, tue ich. Und es geht mir sehr gut damit!“

In dieser kleinen Selbst getestet-Serie zeige ich euch wie mein Leben aussieht. In Bildern und Zahlen könnt ihr so teilhaben an meinem täglichen Nachhaltigkeitsgeschäft.

Echt sexy! sollte es sein wünsche ich mir und vielleicht geht es euch ja wie Sina aus ZDFNEO Blond-Ledig-testet Nachhaltig Leben. Wenn ihr am Ende dieser kleine Serie auch sagt: Ja, das will ich zukünftig auch machen! – Kein Thema, ihr kennt mich ja jetzt ziemlich gut, ich bin da als euer Nachhaltigkeitscoach und begleite euch gerne!

Bestandsaufnahme: CO2-Bilanz Meine CO2-Bilanz 09.04.2014

Als Veganerin, ohne eigenes Auto mit Umweltticket BVG und Bahnkart 25 scheint ja quasi 50% vom durchschnittlichen Bundesbürger erstmal gar nicht so schlecht.

Verbesserung Konsum

Doch mich hat erschreckt, dass mein Einkaufsverhalten noch zu verbessern wäre. Nur Bioläden sollten es laut Empfehlung des CO2-Rechners sein. Doch Bio aus den Discountern ist doch auch gut getestet. Deshalb mach ich das nur bedingt.

In dem Greenpeacetext lerne ich jedoch nochmal ganz klar: Hinter Discounter-Bio 
verbirgt sich oft 
Premium-Qualität, auch wenn Demeter&Co. das eigentlich nicht woll(t)en. Doch die Autorin hat recht: (…) „jeder Euro, den die Discounter einnehmen, ist auch ein Euro für Massenproduktion, Preisdiktate und -konventionelle Landwirtschaft. Außerdem spricht noch mehr für den Bioladen: Das Einkaufen ist dort viel entspannter, man wird von geschultem Personal fachkundig beraten, man kann die Waren auch mal probieren (…)“.

Probiert es selber aus, womit ihr euch besser fühlt – ich werde jetzt wohl versuchen NUR noch beim Kombinat Dr. Pogo einzukaufen!

Verbesserung Verpackung

Fotolia_Mülltrennung DeutscheDr. Pogo, das Vegankombinat um die Ecke ist mein Haupteinkaufsladen und mein Partner für Ernährung. Ich genieße es ja auch dort fast komplett ohne Umverpackung lose in meinen Tuppers einkaufen zu können. Kriege ich für das Einsparen der Umverpackung auch Bonuspunkt vom CO2-Rechner wie für den Bioeinkauf? Scheinbar nein. Doch das wäre aus meiner Sicht als Nachhaltigkeitscoach sehr wichtig. Schließlich produziert jeder Deutsche jährlich 450kg Müll! laut einer Erhebung des statistischen Bundesamtes. Doch auch wenn wir Deutschen Weltmeister im Mülltrennen sind, ist bei der Verpackung nicht alles Gold was grün gesammelt wird.
Die aktuelle Umweltstudie des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) vom 10.04.2014 zu Wirksamkeit und Aktzept des Grünen Punkt deckt „enorme Schwachstellen beim Grünen Punkt auf, sowohl in Bezug auf die ökologischen Ergebnisse als auch im Hinblick auf die Akzeptanz.“ Also braucht es die neue Tüte tatsächlich? Neulich im Dr. Pogo fragte ein Kunde: „Kann ich ein gebrauchte Tüte haben?“

Meine Empfehlung: Wertschätzung statt Wegschmeißen

Lebensmittel_Wertschätzung statt WegschmeißenSie merken schon, es wird auch mir noch manchmal komisch beim Thema Lebensmitteleinkauf und Verpackung, doch das ist erst Teil 1 meiner Selbst Getestet-Studie „Nachhaltig Leben“. Jetzt gehe ich erst mal wieder nachhaltig konsumieren mit meinen Tuppers und Einkaufsliste. Denn weniger ist mehr. Aktuell landen laut der Verbraucherzentralen jährlich in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Wert von ca. 25 Mrd. € von der Lebensmittelherstellung bis zum Privathaushalt im Müll. Lest selber rein in den wertvollen Link und holt euch beim Nachhaltigkeitscoach weitere Tipps für die Veränderungen weg vom Wegschmeißen hin zur Wertschätzung.

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